Feuerwehrleute in Ecuador kämpften am Freitag gegen mehrere Waldbrände, die bewaldete Gebiete in Quito, der Hauptstadt des Landes, betreffen. Ein auf dem Gipfel des Casitagua im Norden der Stadt ausgebrochenes Feuer führte angesichts starker Winde, der Trockenheit und der ausgetrockneten Vegetation zur vorsorglichen Evakuierung von 48 Menschen.
Flammen und Rauchwolken waren in mehreren Teilen der Hauptstadt sichtbar. Die Einsatzkräfte arbeiten sowohl am Boden als auch aus der Luft, doch das bergige Gelände erschwert die Löscharbeiten. Die Feuerwehr teilte mit, dass am Donnerstag neun Waldbrände ausgebrochen seien, von denen sieben gelöscht wurden.
Die Behörden schätzen, dass die Brände bereits fast 200 Hektar Vegetation betroffen haben. Bisher wurden weder Verletzte noch Schäden an den nahe gelegenen Wohnhäusern gemeldet. Das Risiko einer Ausbreitung auf bewohnte Gebiete bleibt jedoch hoch.
Quito steht nach einem weiteren Brand, der im Stadtzentrum ausgebrochen ist, unter Alarmbereitschaft. Zwischen Juni und September registrierten die Behörden fast 200 Waldbrände, die rund 1.200 Hektar Wald zerstörten. Vier Personen werden wegen der Verursachung von Bränden untersucht, eine von ihnen wurde zu sechs Monaten Haft verurteilt.
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