Ein Vegetationsbrand, der am Sonntag in der Nähe der Ortschaft Benahavís nahe Marbella in der spanischen Region Andalusien ausgebrochen ist, hat drei Menschen verletzt und die vorsorgliche Evakuierung von rund 50 Anwohnern erforderlich gemacht. Die Flammen breiteten sich rasch aus, angefacht von Windböen mit Geschwindigkeiten von bis zu 50 Kilometern pro Stunde.
Eine Person erlitt Verbrennungen beim Versuch, den Brand zu löschen, ein Waldbrandbekämpfer brach sich bei einem Sturz das Handgelenk, und eine dritte Person wurde wegen einer Rauchvergiftung medizinisch behandelt.
Die Behörden forderten die rund 9.500 Einwohner von Benahavís und der umliegenden Villen auf, in ihren Häusern zu bleiben. Das vorsorglich evakuierte Viertel war nicht betroffen, und kein Wohnhaus wurde zerstört.
Mehr als 200 Feuerwehrleute und rund 20 Luftfahrzeuge wurden zur Eindämmung des Brandes eingesetzt. Benahavís ist ein exklusives Reiseziel an der Costa del Sol, in dem eine große ausländische Gemeinschaft lebt, insbesondere Briten. Nach Angaben des EFFIS haben Brände seit Jahresbeginn in Spanien mehr als 296.000 Hektar betroffen.
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