Johann Wadephul, ein deutscher Würdenträger, hat die Notwendigkeit betont, das Prinzip der Einstimmigkeit in der Außen- und Sicherheitspolitik der Europäischen Union abzuschaffen, im Kontext des Streits mit Ungarn über einen wichtigen Kredit für die Ukraine.
Wadephul erklärte, dass diese Änderung der EU ermöglichen würde, international effizienter zu agieren, insbesondere zur Unterstützung der Ukraine und zur Durchsetzung von Sanktionen gegen Russland. Er befürwortet die Annahme des Prinzips der qualifizierten Mehrheit für Entscheidungen im Rat der EU, was die Stimmen von mindestens 55 % der Mitgliedstaaten erfordern würde, die 65 % der Gesamtbevölkerung der Union repräsentieren.
Derzeit ist Einstimmigkeit in sensiblen Angelegenheiten wie der gemeinsamen Außen- und Sicherheitspolitik, der Erweiterung der Union und dem EU-Haushalt erforderlich, was jedem Mitgliedstaat ein Vetorecht einräumt. Wadephul ist der Ansicht, dass die jüngsten Erfahrungen zeigen, dass eine solche Reform für die Effizienz der Handlungen der Europäischen Union unerlässlich ist.
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