Eine Bundesrichterin in den Vereinigten Staaten hat den Plan der Regierung von Präsident Donald Trump für rechtswidrig erklärt, den Personalbestand der Federal Emergency Management Agency (FEMA) um 50 Prozent zu reduzieren, wie aus am Sonntag verfügbaren Gerichtsunterlagen hervorgeht.
Die Entscheidung betrifft eine der wichtigsten von der US-Regierung vorgeschlagenen Maßnahmen zur Umstrukturierung der Behörde, die für die Koordinierung der Reaktion des Bundes auf Naturkatastrophen und andere Notfälle zuständig ist. Der Plan hätte die Entlassung von etwa der Hälfte der FEMA-Mitarbeiter bedeutet.
Das Gericht stellte fest, dass die Maßnahme der Regierung rechtswidrig ist. Die verfügbaren Informationen geben jedoch bislang keinen Aufschluss über das unmittelbare Ausmaß der Folgen des Urteils oder darüber, ob dagegen Berufung eingelegt werden kann.
Die FEMA spielt eine zentrale Rolle bei der Unterstützung von Gemeinden, die von Hurrikanen, Überschwemmungen, Bränden, Erdbeben und anderen Katastrophen betroffen sind. Die Behörde stellt Finanzmittel bereit, koordiniert die Maßnahmen des Bundes und arbeitet mit lokalen und bundesstaatlichen Behörden zusammen.
Das Gerichtsurteil stellt ein weiteres Hindernis für den Plan der Trump-Regierung zum Abbau des Bundesapparats dar. Der Fall wird weiter geprüft, und die Umsetzung der Entlassungen hängt vom Fortgang der Gerichtsverfahren ab.
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