Ungarn, vertreten durch Premierminister Viktor Orban, protestiert gegen die von der Europäischen Union geplante Maßnahme, russische Vermögenswerte unbegrenzt einzufrieren, und betrachtet sie als illegal. Orban erklärte, dass Brüssel mit der schriftlichen Abstimmung den "Rubikon überschreiten" werde, was der Union irreparable Schäden zufügen könnte. Eine solche Maßnahme würde Ungarn und der Slowakei das Vetorecht über die Verlängerung des Einfrierens von Vermögenswerten entziehen, was deren Nutzung zur Finanzierung der Ukraine ermöglichen könnte.
Zur gleichen Zeit erklärte die Zentralbank Russlands, dass die Vorschläge der EU zur Nutzung ihrer Vermögenswerte illegal seien und dem internationalen Recht widersprächen, und sie sich das Recht vorbehält, ihre Interessen mit allen verfügbaren Mitteln zu schützen. Die Bank betonte, dass jede unautorisierte Nutzung ihrer Vermögenswerte vor nationalen und internationalen Gerichten angefochten werden würde.
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