Viktor Orbán, der Premierminister von Ungarn, erklärte, dass jeder Versuch, russische Vermögenswerte zu beschlagnahmen, als "Kriegserklärung" angesehen werden würde. Dies geschieht im Kontext der Diskussionen beim EU-Gipfel in Brüssel, wo eine politische Entscheidung über die Nutzung dieser Vermögenswerte zur Unterstützung der Ukraine erwartet wird. Der Kreml warnte, dass er entschieden reagieren werde, wobei die Stimmen der EU-Mitgliedstaaten berücksichtigt werden. Außerdem stößt der EU-Plan, russische Vermögenswerte zur Finanzierung der Kriegsanstrengungen der Ukraine zu nutzen, auf Schwierigkeiten, und mehrere Staaten, darunter Italien, Bulgarien und Malta, haben alternative Lösungen gefordert. Orbán und der slowakische Premierminister Robert Fico haben sich entschieden gegen die Nutzung dieser Vermögenswerte für militärische Ausgaben ausgesprochen, während etwa 192 Milliarden Euro aus russischen Vermögenswerten von Euroclear verwaltet werden.