Am Freitag verurteilte der Kreml die Entscheidung des ukrainischen Präsidenten Volodymyr Selenskyj, die russische Zeichentrickserie 'Mascha und der Bär' zu verbieten, mit der Begründung, dass sie eine Bedrohung für die nationale Sicherheit der Ukraine darstellt.
Der Sprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow, erklärte, dass diese Maßnahme den abscheulichen Charakter des Regimes in Kiew demonstriere und betonte, dass der Zeichentrickfilm aufgrund der menschlichen Werte, die er vermittelt, weltweit an Popularität gewonnen habe.
Am Vorabend genehmigte Selenskyj Sanktionen gegen Unternehmen des russischen militärisch-industriellen Komplexes, einschließlich derjenigen, die mit 'Mascha und der Bär' verbunden sind. Die Kulturministerin der Ukraine, Tetiana Berejnai, erklärte, dass diese Maßnahmen notwendig seien, um russische Propaganda auf den Bildschirmen der Kinder zu blockieren.
Die Sanktionen richten sich gegen das Studio Animaccord und fünf damit verbundene Personen, da sie als Bedrohung für die nationale Sicherheit angesehen werden, da die Serie eine prorussische Rhetorik fördert. Die Ukraine betrachtet diesen Zeichentrickfilm als ein kulturelles Instrument Moskaus, das zu einem positiven Bild Russlands beiträgt.
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