Der Flughafen Vilnius wurde am Samstag geschlossen. NATO-Flugzeuge, die an der Mission zur Luftraumüberwachung beteiligt sind, starteten nach der Meldung über eine mutmaßliche Drohne, die sich aus Richtung Belarus auf Litauen zubewegt haben soll, zu einem Notfalleinsatz.
Der Alarm wurde vom Nationalen Zentrum für Krisenmanagement (NKVC) übermittelt. Es empfahl den Einwohnern der Region Vilnius, darauf vorbereitet zu sein, Schutz zu suchen, falls die Lage dies erforderlich machen sollte.
Das Objekt wurde bislang nicht identifiziert. NKVC-Leiter Vilmantas Vitkauskas erklärte gegenüber dem litauischen öffentlich-rechtlichen Rundfunk, die Kampfflugzeuge seien gestartet, um die Lage zu überprüfen. Die Behörden erhielten außerdem Hinweise, wonach ein mögliches Objekt außerhalb der Stadt Vilnius beobachtet worden sein könnte, das sich in Richtung Jonava bewegte. Diese Information konnte jedoch nicht bestätigt werden.
Nach Angaben des Krisenzentrums ähneln die Parameter des Objekts denen einer Drohne. Die Behörden schließen jedoch nicht aus, dass das Signal von einem Vogelschwarm verursacht wurde. Die Überprüfungen dauern an, während der Flughafen weiterhin im Mittelpunkt der Sicherheitsmaßnahmen steht.
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