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Der thailändische Premierminister Anutin Charnvirakul hat am Dienstag die Ausstellung von Genehmigungen für den Erwerb von Schusswaffen ausgesetzt, als Reaktion auf einen tragischen Vorfall, bei dem ein 14-jähriger Jugendlicher neun Menschen, darunter sechs Kinder, mit einer Pistole getötet hat. Nach diesem Angriff hat Anutin einen Stellvertreter beauftragt, ein neues Gesetz zur Waffenkontrolle zu erarbeiten, das strengere Maßnahmen und härtere Strafen umfassen wird.
Die Polizei erhielt außerdem Anweisungen, bestehende Genehmigungen für Waffen nicht mehr zu verlängern. Der Premierminister erinnerte daran, dass registrierte Schusswaffen zu Hause aufbewahrt werden müssen und nicht in der Öffentlichkeit getragen werden dürfen. Der Vorfall, der am Stadtrand der Hauptstadt Bangkok stattfand, gilt als der schwerste Waffenvorfall in Thailand seit fast vier Jahren.
Darüber hinaus hat der Bildungsminister zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen in Schulen vorgeschlagen, einschließlich Kontrollen, um zu überprüfen, ob Personen, die in Bildungseinrichtungen eintreten, Waffen oder illegale Gegenstände mit sich führen. Thailand hat eine der höchsten Raten an Waffenbesitz in der Region, mit etwa 10,3 Millionen Waffen im Umlauf.
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