Hacker, unterstützt von der chinesischen Regierung, sollen zwischen 2021 und 2024 Vertraute der ehemaligen Premierminister Boris Johnson, Liz Truss und Rishi Sunak ins Visier genommen haben. Obwohl unklar ist, ob die Handys der amtierenden Premierminister kompromittiert wurden, deuten Quellen aus den amerikanischen Geheimdiensten darauf hin, dass die Operation, genannt Salt Typhoon, weiterhin aktiv ist und Bedenken hinsichtlich der Sicherheit des aktuellen Premierministers Keir Starmer aufwirft.
Der Cyberangriff hätte es den Hackern ermöglicht, Textnachrichten und Telefonate zuzugreifen, aber auch Metadaten über die Kommunikationen britischer Beamter. Die Sicherheitslücken wurden erst 2024 entdeckt, und das chinesische Außenministerium wies die Vorwürfe als unbegründet zurück.
Im Kontext dieser Bedrohung bereitet sich Starmer darauf vor, eine Reise nach China zu unternehmen, die erste eines britischen Premierministers seit 2018, was Kritik von der Opposition ausgelöst hat, die der Labour-Partei eine zu nachsichtige Haltung gegenüber Peking vorwirft.
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