Eine umfassende Kampagne von Cyberangriffen, genannt FortiBleed, hat Konten von Regierungsinstitutionen im Vereinigten Königreich kompromittiert, einschließlich der Mitarbeiter des Außenministeriums, so The Telegraph.
Die Angreifer, die verdächtigt werden, russische Hacker zu sein, haben eine Schwachstelle von über 80.000 Fortinet-Firewalls ausgenutzt und dabei Zugangsdaten aus früheren Datenpannen erlangt. Zu den kompromittierten Konten gehören E-Mail-Adressen und Passwörter von britischen Beamten, die sich im Ausland befinden, sowie von IT-Spezialisten in den Botschaften in Thailand und Mauritius. Die gestohlenen Daten werden im Dark Web verkauft, und der Zugang zu den Konten kann bis zu 60.000 Dollar kosten.
Experten warnen, dass diese Zugangsdaten für umfangreiche Cyberangriffe verwendet werden können. Die Panne könnte die kritischen Netzwerke des Außenministeriums und anderer öffentlicher Institutionen, einschließlich des britischen Gesundheitssystems, beeinträchtigen. Das NCSC hat den Angriff bestätigt und die Organisationen aufgefordert, ihre Netzwerke zu überprüfen.
Obwohl der Angriff mit Russland in Verbindung gebracht wird, haben die britischen Behörden keine direkten Beweise für die Beteiligung des russischen Staates, haben jedoch die Verbindungen zwischen Hackergruppen und den russischen Geheimdiensten hervorgehoben.
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