In einer internen Präsentation der Cyberabwehrstruktur der Europäischen Union, die von POLITICO erhalten wurde, wurde enthüllt, dass EU-Beamte Ziel von sogenannten „Spearphishing“-Cyberangriffen waren. Diese Angriffe, die durch staatlich finanzierte Kampagnen durchgeführt wurden, hatten zum Ziel, die Kontrolle über die E-Mail-Konten hochrangiger Beamter zu übernehmen. Es ist das erste Mal, dass eine europäische Behörde diese Angriffe offiziell mit einer ausländischen Regierung in Verbindung bringt und Russland als Hauptquelle angibt.
Das Dokument erwähnt die Verwendung von Techniken der sozialen Manipulation, mit personalisierten Nachrichten, um die Opfer zu manipulieren, damit sie auf verdächtige Links zugreifen. Seit Jahresbeginn wurden acht bedeutende Vorfälle in den EU-Institutionen gemeldet. Die Niederlande und Deutschland haben vor den Risiken dieser Angriffe gewarnt, die sich gegen einflussreiche Personen in Politik und Medien richten. Eine wesentliche Schwachstelle, die identifiziert wurde, ist das Fehlen eines gemeinsamen Systems für den Austausch sensibler Dokumente zwischen den EU-Institutionen, was den Schutz von Informationen erschwert. Die Europäische Kommission hat keine Einzelheiten zu ihren Cyber-Sicherheitsmaßnahmen bereitgestellt.
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