Zoran Stevanović, der neue Präsident des slowenischen Parlaments, erklärte, dass er ein Referendum über den Austritt aus der NATO organisieren werde und dem Volk dieses Vorhaben versprach. Stevanović, der Vorsitzende der Partei der Wahrheit, betonte, dass Slowenien eine souveränere Außenpolitik verfolgen sollte, wobei der Schwerpunkt auf internen Entscheidungen zum Nachteil des Einflusses Brüssels gelegt wird.
Obwohl er zugab, dass ein Austritt aus der EU keine Unterstützung in der Bevölkerung hätte, erwähnte er, dass seine Partei die Wahlversprechen, einschließlich des Austritts aus der Weltgesundheitsorganisation, respektieren werde. Stevanović äußerte die Absicht, Moskau zu besuchen, und wollte Beziehungen zu allen Ländern aufbauen, unabhängig von bestehenden Spaltungen.
Kritik an der NATO hat in letzter Zeit zugenommen, und Stevanović wurde im Kontext politischer Kontroversen gewählt, da seine Partei nur 5,49 % der Stimmen erhielt. Diese Wahl wurde von der Opposition als Beispiel für politische Korruption interpretiert, angesichts der strategischen Allianzen, die gebildet wurden, um Macht zu erlangen.
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