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Der slowakische Premierminister Robert Fico hat angekündigt, dass die Slowakei das von der Europäischen Union verhängte Verbot der russischen Gasimporte anfechten wird, das im Januar 2026 in Kraft treten soll. Fico erklärte, dass das Verbot einstimmig und nicht mit qualifizierter Mehrheit angenommen werden sollte, und betonte, dass dies das souveräne Recht der Mitgliedstaaten verletzt.
Justizminister Boris Susko erklärte, dass die Entscheidung als Maßnahme der Handelspolitik getroffen wurde, aber aufgrund ihrer restriktiven Natur hätte sie einstimmig beschlossen werden müssen. Der Prozess wird nächste Woche eingeleitet, und Fico empfahl, die Aussetzung des Verbots zu beantragen, da die Gerichtsverfahren bis zu drei Jahre dauern können.
Auch Ungarn hat ein ähnliches Verfahren eingeleitet, und die Slowakei schließt sich diesem an, um ihre Meinungen zu äußern. Minister Susko betonte, dass diese Aktion kein Konflikt mit der EU ist, sondern ein Instrument zum Schutz der grundlegenden Prinzipien der Union. Die Entscheidung des EuGH könnte erhebliche Auswirkungen darauf haben, wie Entscheidungen in der EU getroffen werden.
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