Serbien sieht sich dem Risiko ausgesetzt, bis zu 1,5 Milliarden Euro aus den Mitteln der Europäischen Union zu verlieren, die für Reformen und Vorbereitungen auf den Beitritt vorgesehen sind, aufgrund der engen Beziehungen zu Russland, so POLITICO.
Die Beitrittsverhandlungen, die 2014 begonnen wurden, sind nun von einer zunehmend kritischen Haltung der Beamten in Brüssel bedroht. Die Europäische Kommission hat den Druck auf Belgrad erhöht, und eine mögliche Aussetzung der Zahlungen würde den Erweiterungsprozess der EU weiter komplizieren. Marta Kos, die europäische Kommissarin für Erweiterung, äußerte Bedenken hinsichtlich der Untergrabung der Unabhängigkeit des Justizsystems in Serbien, der Repression von Demonstranten und der Einmischung in die unabhängige Medienlandschaft. Trotz dieser Herausforderungen erklärte Danijel Apostolović, der serbische Botschafter bei der EU, dass er optimistisch sei, dass es nicht zur Aussetzung der Finanzierung kommen werde und dass Serbien seinen Status als volles Mitglied der EU nicht aufgeben werde.
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