Die europäische Kommissarin für Erweiterung, Marta Kos, hat angekündigt, dass die Europäische Union die Mittel für Serbien aus dem Wachstumsplan eingefroren hat, nachdem das serbische Parlament einige Justizreformen ohne Konsultation der Staatsanwälte, Richter oder europäischen Institutionen verabschiedet hat. Kos betonte, dass Serbien, obwohl es seit über 10 Jahren ein Kandidat für den EU-Beitritt ist, einen Rückschritt in Bezug auf Rechtsstaatlichkeit, Demokratie und Pressefreiheit verzeichnet hat.
Die Aussetzung der Zahlungen ist eine Reaktion auf die Verschlechterung der Situation im Justizbereich, und die Mittel in Höhe von 6 Milliarden Euro für den Zeitraum 2024-2027 sind an Reformen gebunden, die die Unabhängigkeit des Justizsystems und die Bekämpfung von Korruption sicherstellen sollen. Kos erklärte, dass Serbien eine Zukunft in der EU hat, aber eine Umkehr des aktuellen Kurses notwendig ist.
Quellen
Neueste Nachrichten
20:46
20:25
20:04
19:39
19:14
Mehr Nachrichten ansehen