Die Schweiz überarbeitet ihre militärischen Pläne vor dem Hintergrund der Sicherheitsveränderungen in Europa, trotz ihrer Tradition der Neutralität. Die Schweizer Regierung hat ein Militäraufrüstungsprogramm für 2026 genehmigt, das 3,4 Milliarden Franken (etwa 3,5 Milliarden Euro) mobilisiert.
Die Bundeskanzlei hat betont, dass der Krieg in der Ukraine eine Sicherheitslücke geschaffen hat und die Armee sich auf aktive Verteidigung umorientieren muss. Die Mittel werden hauptsächlich in die Stärkung der Luftverteidigung fließen, einschließlich des Erwerbs des deutschen Systems IRIS-T SLM.
Die Investitionen erstrecken sich auch auf die Bereiche Technologie, Cyber und Luftfahrt, um modernen Bedrohungen entgegenzuwirken.
Die Schweiz plant, bis 2032 1% des BIP für Verteidigung auszugeben, im Kontext, in dem auch die NATO-Staaten ihre Verteidigungsbudgets erhöhen.
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