Ein neues Dekret, das in Frankreich veröffentlicht wurde, erlaubt den Transfer von Schülern aus der Grundschule, der Sekundarschule oder dem Gymnasium, wenn deren Eltern die Funktionsweise der Bildungseinrichtung erheblich beeinträchtigen. Die Maßnahme zielt darauf ab, die Lehrkräfte zu schützen, die mit einem angespannten Schulklima konfrontiert sind.
Im Schuljahr 2024-2025 wurden vier schwere Vorfälle pro 1.000 Schüler gemeldet, wobei die meisten verbale Gewalt waren, und ein Drittel davon von Familienmitgliedern der Schüler begangen wurde. Das Dekret sieht vor, dass der Schulleiter die zuständigen Behörden informiert, die den Transfer des Schülers an eine andere Einrichtung beantragen können.
Die Maßnahme hat Kontroversen ausgelöst und wird von den Lehrergewerkschaften und den Elternorganisationen angefochten, die der Meinung sind, dass die Bestrafung von Schülern für das Verhalten ihrer Eltern inakzeptabel ist. Der Bildungsminister Édouard Geffray betonte die Wichtigkeit der Verbesserung des Schulklimas, das durch unangemessenes Verhalten von Schülern und Eltern beeinträchtigt wird.
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