Robert Mueller, der frühere Direktor des FBI, ist am Freitag im Alter von 81 Jahren gestorben, wie aus einer Erklärung seiner Familie hervorgeht. Er leitete das FBI von 2001 bis 2013, eine Zeit, die von den Anschlägen vom 11. September und von bedeutenden Reformen innerhalb der Institution geprägt war. Mueller war ein Befürworter des Schutzes der Bürgerrechte und spielte eine entscheidende Rolle bei der Aufdeckung von Missbrauch in CIA-Gefängnissen und bei der Anfechtung des von Präsident George Bush genehmigten NSA-Überwachungsprogramms.
Nach seinem Ausscheiden aus dem FBI wurde er zum Sonderermittler ernannt, um die Verbindungen zwischen Donald Trumps Wahlkampf und Russland zu untersuchen, und kam zu dem Schluss, dass Russland in die Wahlen eingegriffen hat, ohne jedoch den Präsidenten von der Behinderung der Justiz zu entlasten. Sein Bericht löste intensive Diskussionen und Kontroversen aus und hatte einen erheblichen Einfluss auf die amerikanische Politik. Sein Tod markiert das Ende einer bemerkenswerten Karriere im öffentlichen Dienst.
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