Der polnische Premierminister Donald Tusk erklärte, dass zwei ukrainische Staatsbürger, die verdächtigt werden, mit den russischen Diensten zusammenzuarbeiten, in Sabotageakte gegen eine für den Transport von Hilfsgütern nach Ukraine wesentliche Eisenbahnlinie verwickelt sind. Infolge dieser Vorfälle haben die Territorialverteidigungsstreitkräfte Polens 400 Soldaten mobilisiert, um die Eisenbahninfrastruktur im ganzen Land zu inspizieren. Kürzlich wurde ein Sprengsatz auf der Strecke Warschau-Lublin detoniert, was zu erheblichen Schäden führte.
Die Behörden untersuchen auch eine in der Nähe des Vorfalls entdeckte Überwachungskamera und vermuten, dass sie zur Überwachung des Sabotageakts verwendet wurde. Die polnische Staatsanwaltschaft hat eine Untersuchung wegen terroristischer Sabotageakte eingeleitet, und der Minister für spezielle Dienste erwähnte, dass Polen mit einer Reihe von koordinierten Sabotageakten aus dem Ausland konfrontiert ist. General Wieslaw Kukula verglich die aktuelle Situation mit der Zeit vor der Invasion von 1939 und betonte eine erhöhte geopolitische Alarmbereitschaft.
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