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In einer Ansprache an den diplomatischen Korps hat der amerikanische Papst Leo XIV. ein Alarmzeichen bezüglich der Rückkehr des Krieges und des Aufstiegs einer auf Gewalt basierenden Diplomatie gesetzt. Er betonte, dass die Schwächung des Multilateralismus auf internationaler Ebene äußerst besorgniserregend ist, da sie den Dialog und den Konsens durch einen aggressiven Ansatz von Einzelpersonen oder Gruppen von Verbündeten ersetzt.
Der Papst hat die Verletzung des nach dem Zweiten Weltkrieg festgelegten Prinzips verurteilt, das die Anwendung von Gewalt zur Änderung der Grenzen anderer verbietet. Er warnte, dass dieser Trend den Rechtsstaat ernsthaft bedroht, der für ein friedliches Zusammenleben von entscheidender Bedeutung ist, und betonte, dass Frieden nicht mehr als Ideal gesucht wird, sondern als Bedingung für die Durchsetzung von Dominanz.
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