Der finnische Telekommunikationsausrüster Nokia hat die Absicht angekündigt, die Mehrheit der Arbeitskräfte aus dem chinesischen Festland abzubauen und die Standorte schrittweise bis Ende des Jahres zu schließen, so ein Bericht des South China Morning Post, der von Reuters und Agerpres übernommen wurde.
Dieser radikale Rückzug erfolgt nach mehr als vier Jahrzehnten Tätigkeit auf dem chinesischen Markt, vor dem Hintergrund des Verlusts von Marktanteilen gegenüber lokalen Wettbewerbern. Laut Quellen werden die Mitarbeiter in den Bereichen Mobilfunknetze und Infrastruktur schrittweise entlassen, wobei die meisten Kürzungen bis Ende des Jahres abgeschlossen sein sollen. Nokia hat den Restrukturierungsplan im Rahmen einer Videokonferenz von der Zentrale in Helsinki angekündigt und betont, dass nur die After-Sales-Services in China aktiv bleiben werden, was einen schrittweisen Rückzug vom Markt darstellt.
Ein Unternehmenssprecher betonte, dass angesichts des konstanten Rückgangs der Geschäfte in China eine Anpassung der Operationen erforderlich sei, um sich mit den globalen Aktivitäten in Einklang zu bringen. Ende 2025 hatte Nokia etwa 7.200 Mitarbeiter in China, Hongkong und Taiwan.
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