BMW hat am Mittwoch angekündigt, dass es bis Ende 2027 etwa 8.000 Arbeitsplätze in Deutschland abbauen wird, durch ein Programm für freiwillige Abgänge, und wird damit zum neuesten deutschen Automobilhersteller, der sein Personal aufgrund sinkender Gewinne und schwacher Nachfrage reduziert. Das Programm, das mit den Vertretern der Mitarbeiter vereinbart wurde, betrifft insbesondere die Verwaltungs- und Entwicklungsabteilungen, ohne die Produktionsaktivitäten zu beeinträchtigen.
Die Ankündigung erfolgt vor dem Hintergrund, dass Volkswagen, Mercedes-Benz und Porsche bereits signifikante Personalabbauten angekündigt haben. Die deutschen Automobilhersteller stehen vor Herausforderungen wie den hohen Kosten des Übergangs zu Elektrofahrzeugen, dem Wettbewerb durch chinesische Hersteller und den von den Vereinigten Staaten auferlegten Zöllen.
BMW hat kürzlich die Gewinnprognosen für 2026 gesenkt und auf eine schwächere Verkaufsentwicklung in China verwiesen. Der CEO Milan Nedeljkovic betonte die Notwendigkeit, die Kostensenkungsmaßnahmen zu intensivieren, um die Rentabilität des Unternehmens zu verbessern. Die finanziellen Ergebnisse für das zweite Quartal werden am Donnerstag veröffentlicht.
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