Niantic, das Unternehmen hinter dem Spiel Pokémon Go, hat die Standortscans aus diesem Spiel genutzt, um ein Modell für künstliche Intelligenz zu trainieren, das in der Lage ist, physische Räume zu erkennen und zu interpretieren. Diese Technologie könnte verwendet werden, um die Navigation von Militärdrohnen in Gebieten zu verbessern, in denen GPS nicht verfügbar ist.
Die Partnerschaft zwischen Niantic Spatial und Vantor, einem Unternehmen, das auf Software zur räumlichen Erkennung spezialisiert ist, zielt darauf ab, die Probleme im Zusammenhang mit dem Fehlen von GPS-Signalen anzugehen, die moderne militärische Operationen beeinträchtigen. Obwohl die Scans aus Pokémon Go nicht direkt an Vantor weitergegeben wurden, wurden sie zur Schulung der grundlegenden Modelle von Niantic verwendet.
Die Nutzung ziviler Daten für militärische Zwecke wirft Bedenken hinsichtlich der Vertraulichkeit auf, und Experten betonen die Notwendigkeit von Vorschriften zum Schutz der Nutzer. Diese Situation spiegelt einen breiteren Trend wider, Daten aus Anwendungen für unvorhergesehene Zwecke zu verwenden, was ernsthafte Auswirkungen auf die Nutzer dieser Dienste haben kann.
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