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Zehntausende Spanier sind am Mittwoch auf die Straße gegangen, um gegen die humanitäre Krise in Ceuta und die Art und Weise, wie die Regierung von Premierminister Pedro Sánchez die Situation gehandhabt hat, zu protestieren.
In Madrid schätzten die Behörden, dass etwa 50.000 Menschen an der Demonstration teilnahmen, und auch in Städten wie Barcelona, Valencia und Sevilla fanden bedeutende Proteste statt. Nach dem Ende der Proteste in Madrid waren Schüsse und Explosionen zu hören, und die Polizei intervenierte mit Gummigeschossen und Tränengas. Die Demonstranten, viele mit spanischen Fahnen, riefen gegen den Premierminister und die Migranten in Ceuta, wo etwa 5.000 Migranten, darunter 1.200 Minderjährige, blockiert sind.
Die Krise brach Ende Juli aus, als 72.000 Personen versuchten, nach Ceuta zu gelangen, und die lokalen Behörden der Zentralregierung Nachlässigkeit vorwerfen. Der regionale Führer von Ceuta, Juan Jesús Vivas, erklärte, dass die Situation einen Verstoß gegen die territoriale Integrität Spaniens darstellt, und die Volkspartei und Vox haben die Krise in ein zentrales Thema der politischen Auseinandersetzung verwandelt.
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