Kuba hat am Samstag die Stromversorgung teilweise wiederhergestellt, nachdem es zu einem erneuten landesweiten Stromausfall gekommen war, dem siebten seit Jahresbeginn. Der Vorfall betraf zunächst den Westen der Insel, einschließlich Havanna, und weitete sich später auf andere Regionen aus, vor dem Hintergrund der schweren Energiekrise, mit der das Land konfrontiert ist.
Das staatliche Elektrizitätsunternehmen UNE teilte gegen Ende des Nachmittags mit, dass das Stromnetz in 14 der 15 kubanischen Provinzen wieder angeschlossen worden sei.
Der Stromausfall wurde durch eine Störung an den Übertragungsleitungen verursacht, die mit instabilen Wetterbedingungen zusammenhing. Die Wiederherstellung der Verbindung zum nationalen Stromnetz bedeutete jedoch nicht die vollständige Rückkehr zur Normalität, da die Energieproduktion weiterhin unzureichend ist.
In Havanna hatten am Samstagabend laut von UNE veröffentlichten Daten nur 48 % der Bevölkerung Zugang zu Elektrizität. Die neuen Unterbrechungen verschärfen die wirtschaftlichen und sozialen Schwierigkeiten Kubas, das zudem unter dem von Washington ausgeübten Druck steht.
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