Kuba hat gestern unter einem großen Stromausfall gelitten, als das gesamte Stromnetz zusammenbrach und etwa 10 Millionen Menschen ohne Elektrizität zurückließ. Der Ausfall dauerte 30 Stunden und beeinträchtigte den öffentlichen Verkehr und das Gesundheitssystem, wobei zehntausende chirurgische Eingriffe verschoben wurden.
Die Probleme mit der Energieversorgung sind nicht neu, die Regierung greift häufig auf die Rationierung des Stroms zurück. Der Energieminister Vicente de la O Levy erklärte, dass die Behörden daran arbeiten, die Versorgung wiederherzustellen, indem sie Notfallsysteme aktivieren, um den Betrieb der wesentlichen Dienstleistungen aufrechtzuerhalten.
Die Energiekrise wird durch die geringen Treibstoffreserven, den prekären Zustand des Stromnetzes und den Mangel an Investitionen verursacht. Kuba produziert nur 40 % des benötigten Treibstoffs, und die externen Lieferungen sind zurückgegangen. Außerdem beeinträchtigen Stromausfälle den Zugang zu Wasser, sodass die Bewohner in Schlangen warten müssen, um Wasser aus Tanklastwagen zu erhalten.
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