Die Regierung von Kuba hat eine Reihe von wirtschaftlichen Maßnahmen angekündigt, um die Aktivitäten im Kontext des immer strikteren von den Vereinigten Staaten verhängten Ölembargos fortzusetzen, das die Lieferungen von Öl aus Venezuela beeinträchtigt hat. Vizepremier Oscar Perez-Oliva Fraga erklärte, dass in der Verwaltung und in den Staatsunternehmen eine vier Tage Arbeitswoche eingeführt, Telearbeit gefördert und der Verkauf von Kraftstoffen eingeschränkt wird. Außerdem werden die öffentlichen Verkehrsdienste reduziert, touristische Einrichtungen vorübergehend geschlossen und die Studienprogramme an Universitäten verkürzt. Diese Maßnahmen sollen Kraftstoff und Energie sparen und gleichzeitig die Produktion von Lebensmitteln und elektrischer Energie sicherstellen. Die wirtschaftliche Krise in Kuba wird mit der in den 90er Jahren verglichen, als der Zusammenbruch der Sowjetunion zu einer schweren Rezession führte. Derzeit sieht sich die Insel häufigen Stromausfällen, Lebensmittel- und Medikamentenengpässen sowie einem Rückgang der Touristenzahlen gegenüber.
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