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Der Kreml bereitet sich auf die Niederlage der Fidesz-Partei unter der Führung von Viktor Orban bei den Parlamentswahlen in Ungarn vor, die für den 12. April angesetzt sind. Quellen aus der Nähe der russischen Regierung haben der Publikation Meduza mitgeteilt, dass Orban trotz der Unterstützung nicht in der Lage war, das gewünschte Ergebnis zu erzielen. Diese Niederlage wird von der russischen Propaganda als eine 'orange Revolution' interpretiert, die mit Hilfe der Europäischen Union durchgeführt wurde. Obwohl es anfangs Hoffnungen auf einen Sieg von Orban gab, hat der Kreml die Unmöglichkeit dieses Szenarios anerkannt. Umfragen zeigen, dass die Tisza-Partei unter der Leitung von Péter Magyar einen Vorsprung von 13 Prozent gegenüber Fidesz hat. Orban, der seit 2010 an der Macht ist, hat das Wahlsystem geändert, um sich einen Vorteil zu verschaffen, sieht sich jedoch nun einer starken Opposition gegenüber. Der Kreml hat versucht, die Wahlen zu beeinflussen, indem er das Bild von Orban fördert und Cyberangriffe auf Rivalen durchführt, aber die russische Botschaft in Budapest hat jegliche direkte Beteiligung an der Wahlkampagne bestritten. Die Wahlen am 12. April werden als die wichtigsten in Ungarn seit dem Fall des Kommunismus angesehen, und die Wahlbedingungen sind laut einer Analyse von Politico nicht fair.
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