Adolfo Urso, der italienische Minister für Industrie, hat die Aussetzung des EU-Systems für den Handel mit Emissionszertifikaten (ETS) bis zu einer umfassenden Überprüfung gefordert und argumentiert, dass das aktuelle System eine zusätzliche steuerliche Belastung für europäische Unternehmen darstellt, die ihre Wettbewerbsfähigkeit beeinträchtigt. Die Preise für Emissionszertifikate sind kürzlich gesunken, und Italien beabsichtigt, die Europäische Kommission um eine Aussetzung des ETS-Marktes zu bitten, während es auf Reformvorschläge wartet.
Ähnliche Kritiken wurden auch von anderen Mitgliedstaaten wie der Slowakei und Polen im Kontext der Bedenken hinsichtlich der Deindustrialisierung geäußert. Die Diskussionen über das ETS werden beim nächsten Gipfel der EU-Führer fortgesetzt, während Schweden argumentiert, dass das System bei der Reduzierung der Emissionen effektiv war.
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