Die griechische Regierung hat am Montag ein Programm angekündigt, das darauf abzielt, den Massentourismus in beliebten Gebieten zu reduzieren, nachdem die Zentralbank Griechenlands im vergangenen Jahr fast 38 Millionen Besucher gemeldet hat. Die Tourismusministerin, Olga Kefalogianni, betonte, dass das Ziel darin besteht, einen nachhaltigeren Tourismus zu fördern, der geringere Auswirkungen auf die Umwelt und die Infrastruktur hat.
Der Umweltminister, Stavros Papastavrou, beschrieb die Initiative als eine "historische Reform". Die Regionen werden je nach Einfluss des Tourismus klassifiziert, und beliebte Reiseziele wie Rhodos, Kos, Santorin und Mykonos werden strengere Bedingungen für den Bau haben.
Neue Hotels in den betroffenen Gebieten werden maximal 100 Betten haben, und die Bauvorschriften werden strenger sein, um die Landschaft zu schützen. Die Gesetzgebung tritt Ende Juni in Kraft, und bis 2040 rechnet Griechenland mit einem Anstieg der Touristenzahl auf 55 Millionen, mit geschätzten Einnahmen aus dem Tourismus von 36 Milliarden Euro.
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