General Fabien Mandon, der Chef des Generalstabs der französischen Armee, erklärte, dass Frankreich sich auf einen "Schock" in den nächsten drei bis vier Jahren vorbereiten müsse, angesichts der Risiken eines Konflikts mit Russland. Er rechtfertigte diese Notwendigkeit durch die Aufrüstungsbemühungen von Paris und wies darauf hin, dass die Sicherheitslage sowohl in Europa als auch im Nahen Osten prekär ist. Mandon betonte, dass Russland versucht sein könnte, seine Aggressionen auf dem europäischen Kontinent fortzusetzen, und die deutschen Geheimdienste haben kürzlich vor den Risiken eines direkten militärischen Konflikts mit der NATO gewarnt.
Obwohl er die Bedrohungen anerkennt, erklärte der General, dass Europa über überlegene wirtschaftliche und industrielle Ressourcen im Vergleich zu Russland verfügt, was ihnen einen Vorteil in der Verteidigung verschafft. In diesem Zusammenhang wird das Verteidigungsbudget bis 2026 um 13 % auf 57,1 Milliarden Euro steigen, was 2,2 % des BIP entspricht. Mandon betonte, dass eine solche Aufrüstung nicht nur entscheidend ist, um den russischen Bedrohungen zu begegnen, sondern auch um den Terrorismus und andere globale Krisen zu bekämpfen.
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