Ein Team von Archäologen hat ein seltenes Fresko mit Jesus entdeckt, der als 'Der gute Hirte' dargestellt wird, in einem unterirdischen Grab aus dem 3. Jahrhundert, gelegen in der Nähe der Stadt Iznik, wo das Nicäa- Glaubensbekenntnis im Jahr 325 n. Chr. angenommen wurde. Das Fresko zeigt Jesus als jungen, rasierten Mann, gekleidet in eine Toga und mit einer Ziege auf den Schultern, und wird als einzigartiges Beispiel für die Darstellung von Jesus mit römischen Attributen in Anatolien angesehen.
Vor kurzem besuchte Papst Leo XIV. Iznik, um das 1700-jährige Jubiläum des Konzils von Nicäa zu feiern, bei dem das Glaubensbekenntnis, das für das Christentum wesentlich ist, rezitiert wurde. Während des Besuchs überreichte der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan dem Papst ein Gemälde auf Keramik, das die Entdeckung des Freskos darstellt. Die anwesenden religiösen Führer beteten für die Einheit der Christen und hoben die Bedeutung des Glaubensbekenntnisses in ihrem spirituellen Weg hervor.
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