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In einem Interview für den Kanal France Info betonte Jean-Noel Barrot, der französische Außenminister, die Opposition Frankreichs gegen "alle Angriffe auf zivile Infrastrukturen" im Nahen Osten, ähnlich wie seine Position zu den Aktionen Russlands in der Ukraine. Barrot warnte, dass ein Krieg im Iran zu einem Anstieg der Kraftstoffpreise und zu Vergeltungsmaßnahmen des iranischen Regimes führen könnte, was eine bereits besorgniserregende Situation verschärfen würde.
Er hob die Risiken für die Zivilbevölkerung und die globale Wirtschaft hervor und betonte die Notwendigkeit, eine regionale Konfrontation zu vermeiden. Barrot wiederholte, dass die Lösung des Konflikts "große Zugeständnisse" seitens des Iran und eine radikale Änderung seiner Position erfordere.
Er warnte auch die Vereinigten Staaten, dass eine militärische Bodenoperation im Iran zu einer gefährlichen Eskalation führen könnte, und erinnerte an die Erfahrungen aus dem Irak und Afghanistan. Frankreich unterstützt die Gespräche zwischen den USA und dem Iran durch regionale Vermittler und hält sie für vorzuziehen gegenüber einer Eskalation.
Barrot erwähnte die Initiative Frankreichs und des Vereinigten Königreichs, Eskorten für Schiffe in der Straße von Hormuz zu organisieren, und wies darauf hin, dass daran gearbeitet wird, die interessierten Länder zusammenzubringen, um den Verkehr wiederherzustellen und den Druck auf die Preise von Kohlenwasserstoffen zu verringern. Diese Position kommt im Kontext der Drohungen des amerikanischen Präsidenten Donald Trump, die zivile Infrastruktur im Iran zu zerstören, wobei eine Frist für ein Abkommen gesetzt wurde.
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