Der türkische Außenminister Hakan Fidan erklärte am Dienstag in Baku, dass eine Ausweitung des Krieges zwischen der Ukraine und Russland auf die gesamte Schwarzmeerregion inakzeptabel sei und eine Bedrohung für die Sicherheit türkischer Bürger darstelle. Er warnte zudem vor Angriffen auf Schiffe, die seiner Aussage zufolge die Sicherheit der Schifffahrt beeinträchtigen.
Fidan kündigte an, dass Ankara seine diplomatischen Bemühungen zur Ermittlung einer verhandelten Lösung für den Krieg in der Ukraine verstärkt habe, ohne Einzelheiten zu den laufenden Initiativen zu nennen. Die Äußerungen fielen nach der vor etwa einer Woche erfolgten Wiederaufnahme der von den Vereinigten Staaten unterstützten Vermittlungsinitiativen. Die Sondergesandten von Präsident Donald Trump, Jared Kushner und Steve Witkoff, statteten Moskau und Kiew Besuche ab.
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj erklärte, er rechne mit der Wiederaufnahme der Gespräche zwischen Kiew, Moskau und Washington und sei bereit, sich im Dezember beim G20-Gipfel in Miami mit Wladimir Putin zu treffen.
Auf derselben Konferenz forderte Fidan die sofortige Beendigung der Feindseligkeiten im Persischen Golf. Die Türkei unterstützt die Wiederherstellung der freien Schifffahrt durch die Straße von Hormus und der Lage, die vor dem Ausbruch des Konflikts bestand. Ankara hält Kontakte zu allen beteiligten Parteien und versucht, zur Suche nach einer friedlichen Lösung beizutragen.
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