Die türkische Regierung hat am Samstag die Einrichtung eines Moratoriums für Handelsschiffe im Schwarzen Meer gefordert, nach den jüngsten Drohnenangriffen auf zwei von türkischen Unternehmen betriebene Schiffe.
Der Außenminister Hakan Fidan erklärte, dass ein Mechanismus zum Schutz der Handelsschiffe notwendig sei, angesichts der Eskalation des Konflikts in der Region. Laut ihm zielen die Angriffe nicht mehr nur auf Militärschiffe ab, sondern auf alle Handelsschiffe, was Besorgnis bei den türkischen Behörden ausgelöst hat.
Darüber hinaus hat Ankara den Verkehr von Handelsschiffen ins Schwarze Meer eingeschränkt, einschließlich der Fahrten zum Hafen von Novorossiisk in Russland, einem wichtigen Knotenpunkt für den Export von Öl und Getreide.
Diese Maßnahmen sind eine Reaktion auf die Verschlechterung der Sicherheitslage in der Region, die den zivilen Seeverkehr beeinträchtigt.
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