Nach Angaben der spanischen Presse hat die Regierung des Ministerpräsidenten Pedro Sánchez erhebliche Beträge aus den Mitteln der Europäischen Union in das soziale Unterstützungssystem umgeleitet. Über 10 Milliarden Euro, die ursprünglich zur Bekämpfung der Auswirkungen der COVID-19-Pandemie vorgesehen waren, wurden verwendet, um die Haushaltsdefizite zu decken, so die Zeitung 'El Mundo'. Unter diesen Beträgen wurden 2,39 Milliarden Euro dem Pensionsfonds der öffentlichen Bediensteten und dem Mindestpensionsfonds der Sozialversicherungen zugewiesen, was vom Finanzministerium bestätigt wurde. Im nächsten Jahr wurden weitere 8,5 Milliarden Euro, die für den industriellen Wandel bestimmt waren, in die Sozialversicherungen transferiert.
Der Europäische Steuerzahlerverband hat diese Maßnahmen als 'Skandal von höchster Bedeutung' verurteilt und fordert Klarstellungen sowie die Rückführung der Mittel. Diese Umleitungen haben Kontroversen ausgelöst, da der europäische Wiederaufbaufonds 'NextGenerationEU' geschaffen wurde, um die wirtschaftliche Resilienz und das nachhaltige Wachstum nach der Krise zu unterstützen.
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