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117 neue Nachrichten in den letzten 24 Stunden
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  2. International

Der Rat verlängert die Sanktionen gegen diejenigen, die die Demokratie in Guatemala bis 2027 untergraben.

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9 Januar 2026, 17:54
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International
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Die EU erneuert die restriktiven Maßnahmen gegen acht Personen und eine Entität zur Behinderung des Rechtsstaats und des friedlichen Machtübergangs.


Brüssel, 9. Januar 2026 – Der Rat der Europäischen Union hat heute beschlossen, die restriktiven Maßnahmen gegen die Verantwortlichen für die Untergrabung der Demokratie in Guatemala um ein weiteres Jahr bis zum 13. Januar 2027 zu verlängern. Die Sanktionen richten sich gegen spezifische politische und juristische Akteure, die beschuldigt werden, versucht zu haben, die Wahlergebnisse zu kippen und die demokratischen Institutionen des Landes zu destabilisieren.


Zusammenfassung

Die restriktiven Maßnahmen, die für acht Personen und eine Entität gelten, wurden bis Januar 2027 verlängert.

Die auf der Liste stehenden Personen sehen sich Reiseverboten in der EU und der Einfrierung von Vermögenswerten gegenüber, und Bürgern sowie Unternehmen der EU ist es untersagt, ihnen finanzielle Mittel bereitzustellen.

Die EU hat eine Ad-hoc-Mission für 2026 angekündigt, die die kritischen Auswahlverfahren für den Obersten Wahlgerichtshof, das Verfassungsgericht und die Generalstaatsanwaltschaft beobachten wird.


Die Sanktionen sind darauf ausgelegt, nur diejenigen zu treffen, die an Handlungen beteiligt sind, die die Demokratie, den Rechtsstaat oder den friedlichen Machtübergang in Guatemala untergraben. Der Rat hat betont, dass diese Maßnahmen strikt zielgerichtet sind und die guatemaltekische Bevölkerung oder die Wirtschaft des Landes nicht beeinträchtigen. Der Rahmen für diese Sanktionen wurde ursprünglich im Januar 2024 verabschiedet, um den demokratischen Übergang nach den Parlamentswahlen 2023 zu unterstützen.


Mit Blick auf die Zukunft hat die EU ihr Engagement für die Entwicklung des Landes bekräftigt. Über die Sanktionen hinaus wird die Union 2026 eine Ad-hoc-Mission durchführen, um die Auswahl- und Ernennungsverfahren für drei Schlüsselinstitutionen zu unterstützen: den Obersten Wahlgerichtshof, das Verfassungsgericht und die Generalstaatsanwaltschaft. Diese Institutionen spielen eine entscheidende Rolle bei der Unterstützung des Rechtsstaats, und das Engagement der EU signalisiert eine anhaltende Wachsamkeit hinsichtlich der institutionellen Integrität Guatemalas.


https://2eu.brussels/ro/stiri/consiliul-prelungeste-sanctiunile-impotriva-celor-care-submineaza-democratia-in-guatemala-pana-in-2027

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