Die EU-Führer erklären, dass der Frieden in der Ukraine die Souveränität und territoriale Integrität des Landes respektieren und glaubwürdige Sicherheitsgarantien bieten muss, wobei jede Vereinbarung ausgeschlossen ist, die ohne die Teilnahme Kiews ausgehandelt wird.
Brüssel, 19. Dezember 2025 – Der Europäische Rat hat einen klaren Satz von Prinzipien für einen gerechten, nachhaltigen und umfassenden Frieden in der Ukraine festgelegt und betont, dass alle Verhandlungen Kiew einbeziehen müssen, dass Grenzen nicht mit Gewalt geändert werden können und dass die Ukraine langfristige Sicherheitsgarantien benötigt.
Zusammenfassend
1. Die EU unterstützt einen gerechten und nachhaltigen Frieden, der auf dem Völkerrecht basiert.
2. Es kann keine Verhandlungen ohne die Ukraine geben.
3. Grenzen können nicht mit Gewalt geändert werden.
4. Jede Vereinbarung muss langfristige Sicherheitsgarantien für die Ukraine beinhalten.
5. Die EU ist bereit, aktiv an den Friedensbemühungen teilzunehmen.
In den Schlussfolgerungen, die auf dem Treffen vom 18.-19. Dezember 2025 angenommen wurden, hat der Europäische Rat seine Unterstützung für einen Frieden in der Ukraine bekräftigt, der auf der UN-Charta und dem Völkerrecht basiert. Die EU-Führer betonten, dass jede Lösung die Unabhängigkeit, Souveränität und territoriale Integrität der Ukraine innerhalb ihrer international anerkannten Grenzen respektieren muss.
Der Rat begrüßte die laufenden diplomatischen Bemühungen, forderte jedoch Russland auf, einen vollständigen, sofortigen und bedingungslosen Waffenstillstand zu akzeptieren, dem die Ukraine bereit ist beizutreten.
Ein zentrales Element der EU-Position ist das Prinzip, dass der Weg zum Frieden nicht ohne die Ukraine entschieden werden kann. Der Europäische Rat betonte, dass die Union nur über Angelegenheiten entscheiden wird, die in ihren Zuständigkeitsbereich fallen oder die die Sicherheit der EU direkt betreffen.
Diese Formulierung schließt ausdrücklich jede diplomatische Initiative aus, die der Ukraine verhandelte Bedingungen in ihrer Abwesenheit auferlegen würde, und stärkt die Rolle Kiews als Hauptakteur im Friedensprozess.
Der Europäische Rat stellte klar, dass ein nachhaltiger Frieden solide und glaubwürdige Sicherheitsgarantien für die Ukraine beinhalten muss. Die EU und die Mitgliedstaaten haben sich bereit erklärt, zu diesen Garantien beizutragen, einschließlich durch Zusammenarbeit mit den Vereinigten Staaten und im Rahmen der Koalition der Willigen.
Die Unterstützung zielt darauf ab, die Fähigkeit der Ukraine aufrechtzuerhalten, zukünftige Aggressionen abzuschrecken und ihr Territorium zu verteidigen, einschließlich durch den Ausbau ihrer Verteidigungsindustrie.
Parallel zu den diplomatischen Bemühungen hat die EU betont, dass sie den Druck auf Russland aufrechterhalten und verstärken wird, um den Krieg zu beenden. Der Rat forderte die Fortsetzung der Arbeiten an einem neuen Sanktionspaket, das Anfang 2026 vorgestellt werden soll, sowie die Verstärkung der Maßnahmen zur Vermeidung von Umgehungen.
Die EU-Führer haben bekräftigt, dass Frieden nicht durch erzwungene territoriale Zugeständnisse oder durch die Normalisierung von Aggressionen erreicht werden kann.
Die Position des Europäischen Rates steht in einer zuvor formulierten politischen Linie, einschließlich des Sondertreffens vom 6. März 2025, das die Parameter eines für die EU akzeptablen Friedens definiert. Diese spiegelt die Erfahrungen der Union im Umgang mit Konflikten und die direkten Auswirkungen des Krieges in der Ukraine auf die europäische Sicherheit wider.
Die EU wird weiterhin aktiv an den internationalen Friedensbemühungen teilnehmen, in Koordination mit ihren Partnern, und wird das Thema bei den nächsten Treffen des Europäischen Rates je nach Entwicklung der Situation vor Ort und der diplomatischen Prozesse erneut aufgreifen.
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