Elon Musk und der Drohnenunternehmer Palmer Luckey werden eine wichtige Rolle im „Projekt Meridian“ spielen, einer Initiative des Pentagons zur Zukunft der Kriegsführung. Das kündigte der US-Kriegsminister Pete Hegseth am Mittwoch in einer Rede auf dem Stützpunkt des US Marine Corps in Quantico, Virginia, an.
Das Projekt soll innerhalb von 120 Tagen seine Ergebnisse vorlegen und Technologien sowie Fähigkeiten ermitteln, die erforderlich sind, um in den kommenden Jahrzehnten die militärische und technologische Vorherrschaft zu erlangen. Hegseth betonte die Bedeutung autonomer Systeme, der Robotik und künstlicher Intelligenz, die in der Lage ist, Operationen durchzuführen oder Angriffe mit begrenztem menschlichem Eingreifen auszuführen.
Der US-Minister kündigte außerdem die Einrichtung eines Kommandos für autonome Kriegsführung an, das den Einsatz autonomer und robotischer Systeme im US-Militär ausweiten soll. Die Initiative erfolgt vor dem Hintergrund des Streits zwischen dem Pentagon und dem Unternehmen Anthropic, das die Nutzung seiner Technologie für autonome Waffen und Massenüberwachung abgelehnt hat.
Musk ist über seine Unternehmen xAI und Tesla an der Entwicklung künstlicher Intelligenz und humanoider Roboter beteiligt. In derselben Rede kündigte Hegseth den Abbau von Stellen für Generäle und Admiräle, neue militärische Energieanlagen sowie Pläne für einen Stützpunkt an, der bis zu 25.000 Soldaten beherbergen könnte.
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