Die amerikanische Verwaltung übt Druck auf den israelischen Premierminister Benjamin Netanyahu aus, um die Handlungen der Siedler im palästinensischen Dorf Qusra öffentlich zu verurteilen, wo Familien seit fast einer Woche blockiert sind. Diese Reaktion kam, nachdem bekannt wurde, dass eines der belagerten Häuser einem Palästinenser mit amerikanischer Staatsbürgerschaft gehört.
Der US-Botschafter Mike Huckabee, bekannt als Unterstützer der Siedlungen, hat die Handlungen der Siedler verurteilt und sie als "israelische Terroristen" bezeichnet und die Intervention der israelischen Behörden gefordert. Netanyahu hat bisher nicht reagiert, und seine Position wird durch die Parlamentswahlen am 27. Oktober kompliziert, bei denen seine Koalition rechte pro-Siedler-Parteien umfasst.
Frankreich hat ebenfalls die Festnahme der an den Gewalttaten beteiligten Siedler gefordert. Im Kontext der Spannungen hat der israelische Verteidigungsminister Israel Katz vorgeschlagen, die rechtliche Verantwortung für die Siedler von der Armee auf die israelische Polizei zu übertragen, was von der Palästinensischen Behörde als ein Schritt zur Erweiterung der israelischen Kontrolle über das Gebiet verurteilt wurde.
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