Die Vereinigten Staaten und Dänemark bereiten sich darauf vor, ein 1951 abgeschlossenes und 2004 aktualisiertes Verteidigungsabkommen neu zu verhandeln, das die amerikanische Militärpräsenz in Grönland regelt. Die Verhandlungen fanden kürzlich in Davos zwischen dem amerikanischen Präsidenten Donald Trump und dem NATO-Generalsekretär Mark Rutte statt. Das Hauptziel der Neuverhandlung ist die Stärkung der Sicherheit in der Arktis unter Beteiligung europäischer Staaten. Obwohl die Idee, amerikanische Basen in Grönland zu stationieren, nicht diskutiert wurde, gewährt das Verteidigungsabkommen den amerikanischen Streitkräften freien Zugang zum dänischen Territorium, mit der Verpflichtung, die lokalen Behörden zu informieren.
Derzeit haben die USA nur eine Basis in Grönland, in Pittufik, die eine entscheidende Rolle in der Raketenabwehr spielt. Andere NATO-Staaten wie Deutschland, Frankreich, Norwegen und das Vereinigte Königreich haben Truppen entsandt, um die Bedingungen zur Stärkung der militärischen Präsenz in der Region im Kontext der Bedrohungen durch Russland zu bewerten. Obwohl Trump einen "Rahmen für ein zukünftiges Abkommen" erwähnt hat, bleiben die Details unklar, und Rutte bestätigte, dass das Thema der Souveränität Grönlands in den Gesprächen nicht angesprochen wurde.
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