Der Leiter der ukrainischen Diplomatie, Andrii Sibiga, hat Ungarn beschuldigt, sieben Mitarbeiter der Oschadbank als "Geiseln" genommen zu haben, die 35 Millionen Euro und 9 kg Gold aus Österreich transportierten. Sibiga hat die Aktionen Ungarns als Terrorakte und Erpressung verurteilt und die sofortige Freilassung seiner Landsleute gefordert. Oschadbank bestätigte, dass sich ihre gepanzerten Fahrzeuge in Budapest befinden, konnte jedoch den Standort der Mitarbeiter nicht präzisieren.
Die ungarische Regierung hat auf die Vorwürfe nicht reagiert, und die Ukraine beabsichtigt, die Europäische Union aufzufordern, die Aktionen Ungarns zu verurteilen. Diese Spannungen treten vor dem Hintergrund der verschlechterten Beziehungen zwischen Kiew und Budapest auf, da Ungarn Maßnahmen gegen Russland blockiert und Bedingungen für die Wiederaufnahme der Öllieferungen durch die Ukraine fordert.
Quellen
Neueste Nachrichten
22:59
22:45
22:38
22:29
22:05
Mehr Nachrichten ansehen