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Die türkische Polizei hat am Sonntag Massenverhaftungen von Oppositionsaktivisten und Mitgliedern von linken Organisationen durchgeführt, im Kontext strenger Sicherheitsmaßnahmen vor dem in Ankara geplanten NATO-Gipfel. Die Aktionen der Polizei fanden in mehreren Provinzen statt, darunter Kocaeli und Antalya, wo Mitglieder der Arbeiterpartei und Gewerkschaftsführer verhaftet wurden.
Eine Oppositionsplattform organisierte Proteste unter dem Slogan "Keine Koordination mit der NATO" und kritisierte den Beitritt der Türkei zu dem Militärpakt. Die Vereinigung 'Zeitgenössische Anwälte' hat die Verhaftungen als politisch verurteilt und die Beendigung dieser Maßnahmen gefordert. In den letzten Tagen wurden 178 der über 220 Festgenommenen in Untersuchungshaft genommen, und der Oppositionsführer, Özgür Özel, bezeichnete diese Maßnahmen als beschämend und betonte, dass die Verhaftungen präventiv seien und die festgenommenen Personen keine Straftaten begangen hätten.
Außerdem gilt in Ankara ein striktes Verbot für jegliche Art von Versammlung oder Protest.
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