Im Januar 2026 verzeichnete der deutsche Einzelhandel einen negativen Trend, mit 72 von großen Supermarktketten geschlossenen Geschäften. Edeka, der Marktführer, berichtete von einem signifikanten Rückgang, indem 37 Standorte geschlossen wurden, während nur 10 eröffnet wurden, was zu insgesamt 6.008 Geschäften führte. Rewe eröffnete 7 neue Geschäfte, schloss jedoch 21 und reduzierte sich auf 4.237 Einheiten. Kaufland verfolgte eine vorsichtige Strategie, ohne neue Eröffnungen und schloss nur zwei Standorte.
Im Gegensatz dazu gelang es Lidl, sich auszudehnen, indem 7 Filialen eröffnet und nur eine geschlossen wurde, wodurch die Anzahl auf 3.263 Geschäfte anstieg. Diese Situation spiegelt eine Veränderung im Verhalten der deutschen Verbraucher wider, die vorsichtiger ausgeben, und Experten warnen, dass das Verbrauchervertrauen nicht schnell zurückkehren wird, was zu einem schwierigen Jahr für den Einzelhandel in Deutschland führen könnte.
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