Die Schweizer Regierung hat einen Vorschlag zur Aufnahme des Jodelns, einer traditionellen Gesangsform aus den Alpen, in die Liste des immateriellen Kulturerbes der UNESCO initiiert. Diese Praxis, die ursprünglich zur Kommunikation zwischen Viehzüchtern verwendet wurde, hat sich heute zu einer beliebten Gesangsform entwickelt, mit etwa 12.000 aktiven Jodlern in 780 Gruppen in der Schweiz. Das Jodeln profitiert von einem eigenen Festival, das alle drei Jahre stattfindet. Professorin Nadja Räss von der Hochschule für Angewandte Wissenschaften und Kunst in Luzern ist der Meinung, dass das Jodeln als die fünfte Sprache der Schweiz anerkannt werden sollte und fördert dessen Einführung in die Grundschulen, um die Zukunft dieser Tradition zu sichern. Die Entscheidung der UNESCO wird bis Ende des Jahres erwartet.
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