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Unter der Leitung von Péter Magyar hat die neue Regierung Ungarns einen Entwurf für eine Verfassungsänderung vorgelegt, der die Amtszeiten der Ministerpräsidenten auf maximal acht Jahre begrenzen würde, eine Maßnahme, die die Rückkehr von Viktor Orbán in dieses Amt verhindern würde. Der Änderungsantrag wurde nur eine Woche nach der Installation der Regierung vorgeschlagen und stellt einen ersten Schritt zur Demontage einer mehrfach von Fidesz, Orbáns Partei, geänderten Verfassung dar.
Magyar hat im Wahlkampf versprochen, Amtszeitbegrenzungen einzuführen, um die demokratischen Mechanismen wiederherzustellen. Obwohl die Änderung Orbán, der 20 Jahre an der Macht war, ausschließen würde, ist sie nicht narrensicher, da ein zukünftiger Führer mit einer parlamentarischen Mehrheit die Gesetzgebung erneut ändern könnte. Der Entwurf umfasst auch die Abschaffung des Amtes für den Schutz der Souveränität, das während Orbáns Regierungszeit wegen Missbrauchs angeklagt wurde. Die neue Regierung steht vor großen Herausforderungen, einschließlich der Belebung der Wirtschaft und dem Wiederaufbau der öffentlichen Dienste.
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