Die osteuropäischen Länder, wie Polen und Rumänien, erneuern ihre Aufrufe zur Erweiterung des NATO-Pipeline-Systems (NPS), einem wesentlichen Netzwerk zur Versorgung der Streitkräfte im Kriegsfall. Derzeit endet das NPS in Deutschland, und seine Erweiterung könnte vor dem NATO-Gipfel im Juli in Ankara zu einer Priorität werden. Die Spannungen in der Region, einschließlich des Konflikts im Iran, haben die Dringlichkeit dieser Initiative erhöht, da die Staaten Angst vor möglichen Krisen in der Brennstoffversorgung haben. Das NPS deckt derzeit 12 NATO-Staaten ab, aber seine Erweiterung würde erhebliche Investitionen erfordern, mit geschätzten Kosten von etwa 21 Milliarden Euro und einer Bauzeit von bis zu 25 Jahren. Konkrete Projekte zur Anbindung Polens sowie Griechenlands, Bulgariens und Rumäniens sind in Diskussion, mit geschätzten Kosten von 5,5 Milliarden bzw. 6 Milliarden Euro. Einstimmig von den NATO-Mitgliedern genehmigt, könnte die Erweiterung die Brennstoffversorgungskette des Bündnisses erheblich verbessern.
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