Die Forschungen der University of British Columbia zeigen, dass die opportunistische Salpingektomie, ein Verfahren, das die Entfernung der Eileiter während routinemäßiger gynäkologischer Eingriffe umfasst, das Risiko für serösen Eierstockkrebs um fast 80 % senkt.
Die in JAMA Network Open veröffentlichte Studie analysiert die Daten von über 85.000 Frauen und bestätigt, dass Frauen, die diesen Eingriff hatten, ein um 78 % geringeres Risiko hatten, Eierstockkrebs zu entwickeln. Das Verfahren, das 2010 in British Columbia eingeführt wurde, erhält die Eierstöcke intakt, wodurch die Hormonproduktion aufrechterhalten und die Nebenwirkungen begrenzt werden. Außerdem waren die nach der Salpingektomie aufgetretenen Tumoren weniger aggressiv. Die Salpingektomie wurde in Kanada weit verbreitet angenommen, und internationale Organisationen empfehlen diese Strategie zur Prävention von Eierstockkrebs. Die Ausweitung dieses Eingriffs könnte die Zahl der Eierstockkrebsfälle weltweit erheblich reduzieren.
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