Die neue ungarische Regierung unter Peter Magyar bereitet eine radikale Änderung in der Energiepolitik vor und zieht in Betracht, die Partnerschaft mit dem russischen Riesen Rosatom aufzugeben.
Diese Entscheidung könnte das Ende von Orbans Einfluss in den Beziehungen zu Moskau markieren und Russland ohne einen bedeutenden Vertrag für die Erweiterung des Kernkraftwerks Paks zurücklassen. Der zukünftige Minister für Wirtschaft und Energie, Istvan Kapitany, betonte im Parlament, dass intransparente Vereinbarungen mit der Russischen Föderation der Vergangenheit angehören und die Kosten sowie die Vergabemethoden für das Projekt Paks II in Frage gestellt werden. Kapitany forderte eine transparente Nuklearstrategie und eine Überprüfung der finanziellen Details des Projekts, das von europäischen Gerichten wegen fehlender öffentlicher Ausschreibungen kritisiert wurde. Obwohl Rosatom optimistisch hinsichtlich der Wiederaufnahme der Arbeiten bleibt, bieten die Verzögerungen und nachteiligen rechtlichen Entscheidungen der neuen Regierung solide Argumente für eine mögliche Kündigung des Vertrags, der auf fast 15 Milliarden Dollar geschätzt wird.
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